Abigail erzählt…
Hallihallohallöle
Ihr Schnuckelchen!
Na, wie sieht es bei Euch aus? Wir kommen gerade aus Ellwangen und bevor ich es wieder vergesse, möchte ich Euch ganz schnell davon erzählen. Erstmal … Ellwangen ist fast 7 Stunden von uns entfernt. Eine kleine Weltreise für so manche Menschen. Für uns nicht. Da wir ja gefühlt überall in Europa unterwegs sind, ist auch Ellwangen für uns ein Katzensprung. Nun ratet mal, wer die Planung übernommen hat. Könnt ihr Euch denken, oder? Kleiner Tipp – Michael und Noah waren es mit Sicherheit nicht. Ach … naja, ich habe dafür eine ganz plausible Erklärung. Mareike hat einfach bei der Routenplanung vergessen, die Route vollständig zu planen. Ansonsten lässt sich dieser 24-Stunden-Ausflug nicht erklären. Egal, wir haben es mehr als gut überstanden! Manchmal sind genau diese Reisen die besten, oder etwa nicht? Die Autofahrt war mal wieder ein schnelles Dahingleiten. Michael ist gefahren. Dieses Mal habe ich ganze Fahrt verschlafen. War das mega! Nach unserer Ankunft haben wir erstmal eingecheckt, danach haben wir einen schönen Spaziergang gemacht und später noch etwas gegessen. Ach … die Gerüche auf dem Feld waren vortrefflich. Meine Freundin war übrigens auch dabei! Mensch, ich hab’s völlig vergessen, zu erwähnen, warum wir überhaupt hier waren. Die FdW stand an. Ach, für diejenigen, die nicht wissen, was eine FdW ist. Im Großen und Ganzen könnte man es so beschreiben. Es wird geprüft, ob der Prüfling (also ich) vom Wesen, vom Temperament und vom Verhalten in alltäglichen Situationen dem Rassestandard entspricht. Ach, und es wird auch dreimal geschossen. Wisst ihr, es war schon mehr als ulkig: Der Richter, ein wirklich super sympathischer und netter Mann, kroch sogar auf dem Boden auf allen Vieren vor mir her. Ich glaube, er wollte unbedingt mit mir spielen. Komisch war es dennoch. Bis jetzt krochen weder die M & M’s, noch Noah oder Jonas auf dem Boden zu Hause rum. Ach doch, jetzt fällt mir einer ein. Luis – unser Patenkind, während unseres Urlaubs auf Fehmarn. Da kroch er auf dem Boden am Strand vor mir her. Ein kleiner zauberhafter Kerl übrigens – Küsschen an dieser Stelle auf die Stirn für ihn.
Egal. Erst wusste ich nicht so recht, was man von mir wollte, aber zu guter Letzt bin ich dann doch zu ihm gegangen. Ich glaube, er fand das gar nicht so schlecht, denn er hat nicht nur einmal gelächelt. Kurz um, es waren alle mehr als nett zu uns. Und ist das nicht die Hauptsache? Meine Mareike war komischerweise sehr ruhig. Sicherlich habe ich gemerkt, dass Anspannung in der Luft lag, aber es war anders als sonst. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass es egal war, ob bestanden oder nicht, da sich in unserer Familie sowieso nichts verändert hätte?! Ich weiß es nicht, aber ich werde es herausfinden und Euch zu gegebener Zeit berichten. Ach ja, und ich habe bestanden! Toll, oder? Die M & M‘s sind MEGA stolz! Und dann hat auch noch meine beste Freundin „unser Bulldozer“ (so wird sie liebevoll genannt) auch noch bestanden!!! Was ein Tag! Und wisst ihr, was uns zum Schluss aufgefallen ist? Die Prüfung fand auf einem Platz vom Klub für Terrier statt! Mensch, das konnte doch nur gut ausgehen!
Nun muss ich mich aber wieder verabschieden. Ich werde in Noah‘s Krankenlager gebraucht.
Nehmt es mir nicht übel. Bis die Tage, ich meld mich, keine Frage!
Eure Abigail











