Abigail’s 2025

Na, wie sieht’s bei Euch aus? Hab’ doch versprochen, dass ich mich schnell wieder bei Euch melde! Kennt Ihr den Spruch: „Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen“? Das ist hier unser Lebensmotto bzw. unser Gesetz! Mensch, ich habe Euch so viel zu berichten. Wo fange ich am Besten an? Bevor ich Euch von unserem fabelhaften Sommer 2024 erzähle, muss ich Euch erst unbedingt von unserem Kurztrip erzählen. Wir haben mal wieder den Süden unsicher gemacht! Wisst Ihr, wir brauchten mal so eine klitzekleine Auszeit! Wir mussten einfach mal abschalten! Ich sag’s Euch, Leute gibt es, das glaubt Ihr nicht. Da fielen Worte wie: „Ich kann keine Bindung zu dem Welpen aufbringen“oder noch besser „ vielleicht wäre mir bei einem Hund aus dem Tierschutz, mehr das Herz aufgegangen“! Was soll man dazu sagen? Ein normaldenkender Mensch, fasst sich an die Stirn, dreht sich um und geht weg! Sagenhaft! Unser armer Herr Türkis! Aber ich möchte jetzt nicht weiter auf diese Story eingehen, ansonsten schießen mir Wuttränen in die Augen. Aber vielleicht sollte es alles so sein, denn Herr Türkis „Watson“ hat nun eine zauberhafte Familie gefunden! Also – ENDE gut, ALLES gut. Abgehakt und weiter geht’s.
Zu unserem Kurztrip!
Selbstverständlich war ich mit am Start! Ohne mich läuft doch nichts.
Ich versuche mal eben, meine Worte zu sammeln oder besser zu sortieren, um Euch zu beschreiben, wie es war!
Phänomenal, erstklassig, wunderschön, fantastisch, atemberaubend und absolut anstrengend – diese Worte treffen den Nagel auf den Kopf! Fangen wir mal mit unserer langen, aber zugleich total entspannten Autofahrt an. Sie dauerte schon echt lange, verlief aber ohne Komplikationen! Was bei uns ja nicht allzu häufig vorkommt. Eindeutig liegt es an dem besten Chauffeur der Welt – Michael! Der kann PARKEN – ein Träumchen! Und das Fahren erst. Kein ruckartiges Bremsen, kein ständiges Verfahren trotz Google Maps! Einfach ein DAHINGLEITEN! Der Wahnsinn! Und wenn wir ein Päuschen brauchten, war es auch kein Problem, schnell einen geeigneten Parkplatz zu finden. Kein stundenlanges Suchen nach einem passenden Parkplatz! Wisst Ihr, wie angenehm das ist? Er kann einfach in jede Parklücke hineingleiten! Grandios! Kleiner Tipp: Unsere Mareike hat da so ihre Schwierigkeiten! Mit dem Parken steht sie so auf Kriegsfuß! Liebevoll ausgedrückt: katastrophal! Wisst Ihr, sie sucht stundenlang nach dem passenden Parkplatz für unseren Bully. Wenn sie ihn dann endlich gefunden hat, befindet sich dieser meistens am Ende der Welt. Naja, ist ja nicht so schlimm, aber sie vergisst häufig, wo sie dann geparkt hat. Stundenlanges Suchen ist dann angesagt. Meistens ist Noah mit dabei. Er ist dann ein wenig abgenervt. Aber die Stimmung ändert sich dann ganz schnell wieder, wenn Mareike mit ihren Gehspielchen anfängt. Kennt Ihr die? Das eine geht so – ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm usw. Noah muss dann immer grinsen. Es ist ihm total peinlich, was Mareike da wieder für einen Unfug macht! Mitmachen tut er nicht. Aber ein Lächeln zaubert sie ihm jedes Mal ins Gesicht. Zugeben würde er es selbstverständlich nie! Ich glaube aber, das liegt allein daran, dass er zurzeit ein Pubertier ist. Die Phase hab ich auch schon durch! Sie geht vorüber. Wir müssen uns also keine Gedanken bzw. Sorgen machen. Bald ist es vorbei! So, jetzt aber wieder zum Thema. Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass der beste Chauffeur total aufgeschmissen ist ohne seine Beifahrerin? Das bin übrigens ich. Meine Wenigkeit! Man musste mir überhaupt nichts beibringen, ich bin ein Naturtalent. Vorausschauend den Verkehr beobachten! Hört sich schwer an, ist es aber gar nicht.
Zwischenzeitlich benötige ich zwar ein kleines Nickerchen, da diese Beifahrersache doch echt ermüdend ist. Ich finde, das darf ich auch. Michael ist der gleichen Meinung, dass so ein kleines Nickerchen akzeptabel ist. Ich übergebe mein Amt dann kurzzeitig an Mareike. Wirklich nur kurz! Gründe kennt ihr ja!

So, wie gesagt nach einer herrlichen Autofahrt angekommen, war ich doch mehr als fasziniert von unserem Hotel! Schnell eingecheckt und dann ging es ab aufs Zimmer! Ich sag’s Euch – einfach WOW! Also, das Hotel vom letzten Herbst war ja schon mega, aber das hier ist ein echter Hingucker! Donnerwetter, wisst Ihr, was mir gerade auffällt? Wir sind ja fast jedes Jahr im Süden. Was das bloß heißen soll?! Na, ich bin gespannt. Halte Euch selbstverständlich auf dem Laufenden! Zurück zum Hotel. Ein Traum in Gold-, Creme- und Mint-/Türkistönen. Unsere Lieblingsfarben Was für ein Zufall. Und dann der Wellnessbereich. Erste Sahne! Ich muss aber gestehen, dass wir ihn nicht genutzt haben. Obwohl der Whirlpool doch mehr als einladend war. Selbstverständlich machen Mareike und ich alles gemeinsam und da ich, aus welchen Gründen auch immer, keinen Zutritt hatte, haben wir uns den Bereich nur von außen angesehen.

Nun zum ersten Tag.
Ich sag’s Euch, der hatte es in sich! Wir haben mal eben den Luchspfad erforscht. Mal eben, wisst Ihr. Boah … es war wirklich sehr abenteuerlich. Bevor wir losgingen, hab ich eben schnell die Wegbeschreibung studiert. Da fiel mir wohl als Einzigem auf, dass das eine körperliche Herausforderung wird!
Auf jeden Fall ging es über Stock und Stein! Selbstverständlich sind wir auch geklettert. Zwischendurch haben wir noch ein Schlückchen aus dem eiskalten Bach genommen! Das war auch bitter nötig, sag ich euch! Meine Zunge war zwar ein wenig angefroren, aber es war einfach zu köstlich, um mit dem Trinken aufzuhören. Ach übrigens, Boci war auch mit dabei! Sie ist mit mir durch den Luchspfad gerannt, nein – geflogen. Ehrlich, ich hätte nie gedacht, dass sie mit mir mithalten kann. Sie hat einen auf JUNG – DYNAMISCH – FALTENFREI gemacht! Wenn ihr wüsstet, wie sie zu Hause rumläuft. Wie leiden Christie!! Aber … ehrlich … der Luchspfad ist keine Sache für mal eben oder etwas für Anfänger! Ach, und wisst Ihr was? Mitten im Wald wurde noch der Tatort gedreht. Das haben wir auch noch beobachtet. Diese großen Lichtständer oder wie die Dinger auch heißen mögen, waren gigantisch! Kurz vor Ende hat Mareike fast kapituliert. Wir waren gerade auf der Zielgeraden und mussten nur noch so ein, zwei Schleifen klettern, da sagt sie doch: „Nö, das kann ich nicht mehr, ich bleibe hier.“ Meine Güte, war sie kaputt. Sowas sagt sie sonst nie! Ich bin dann eben schnell zu ihr hin und hab ihr dann ein paar Knutschis auf die Stirn gegeben. Das hilft eigentlich immer! Aber nur meine. Meine geben nämlich Superkräfte ab! Nach meiner Superkraftübertragung ist sie weitergegangen! Kolossal, oder?
Und als wir dann am Abend an unserem Hotel ankamen, haben wir uns fast totgelacht!
Ich sag’s Euch. Da kommen wir extrem erschöpft von unserer Wanderung endlich zurück, betreten das Hotel und da laufen da alle Gäste in Bademänteln rum! Ihr hört richtig! Das hättet Ihr sehen sollen. Ich konnt nicht mehr vor Lachen! Die Eine hatte sogar eine Sonnenbrille auf. Damit sie nicht verdurstete, hatte sie selbstverständlich auch ihr Gläschen mit Sprudelwasser in der Hand. Ich muss sagen, sie lief schon ein wenig eigenartig, getorkelt trifft es wohl eher. Erst war ich felsenfest davon überzeugt, dass sie und die anderen von irgendwo entlaufen sein müssen. Na, wie erklärt man sich das sonst? Erwachsene Menschen in einer Hotellobby im Bademantel – ulkig, oder? Ich habe mir vor Lachen fast, na, ihr wisst schon … Mareike lief vor Lachen eine Freudenträne! Und das spät abends im Hotel. Je mehr Leute uns entgegenkamen, verhärteten sich meine Gedanken, dass die doch aus einer Anstalt wohl entlaufen sind!!
Na egal, wir sind, wie gesagt, halbtot ins Bett gefallen! Am nächsten Tag ging es schon wieder weiter. Wir haben ein Weihnachtsdorf besucht. Ihr lest richtig – Weihnachtsdorf! Leider war es enttäuschend! Boci und ich mussten im Auto warten! Es kann aber nicht gut gewesen sein, denn die M & M’s kamen nach 10 Minuten ohne Taschen wieder! Nach diesem kleinen Abstecher sind wir dann in Michaels Heimat gefahren – Weisenbach! Wir haben einen himmlischen Spaziergang gemacht! Ach, es roch so schön nach frischem Holz und moderigem Laub! Boci hat mehrere Bäder im eiskalten Bach genommen! Der Wahnsinn! Ich habe mich ein wenig zurückgehalten! Es war mir dann doch zu kalt! Was wir aber gemacht haben, ist, Mareikes und Michaels Spiel zu spielen Es heißt: „Wir suchen, wo das Wasser herkommt!“ Früher, vor meiner Zeit, haben sie es immer auf ihren Spaziergängen gespielt! Sie sind geklettert, gesprungen, gestürzt – einfach alles! Sie hatten einen riesigen Spaß! Und so war es auch dieses Mal, aber etwas langsamer als sonst! Ich glaube, dass sie bemerkt haben, dass auch sie älter werden! Auf jeden Fall hat Michael es gesagt. Mareikes Spruch war dann selbstverständlich: „Wir werden nicht alt und gebrechlich, sondern nur weiser!!!“ Ich glaube ihr kein Wort, sie hatte genauso wie Michael zu kämpfen! Aber egal, es war ein richtiges Abenteuer!
So verging die Zeit im Süden viel zu schnell. Die Stimmung auf dem Rückweg war schon ziemlich gedrückt, aber Michael hat uns ja versprochen, dass wir bald wiederkommen.
Und dann war da auch ganz schnell das Jahr 2025!

2025 – ein Jahr mit vielen Tiefen! Aber nach jedem Tief kommt ja bekanntlich ein Hoch. So war der Sommer nicht schön. Es drohte, sich etwas zu verändern. Die M & M’s waren nicht mehr so wie sonst. Bösewichter gaben ihren Senf zu unserer Familie, die uns gar nicht kennen, und später müsst Ihr Euch vorstellen, haben sie noch schlimme Dinge erzählt! Sie brachten so viel durcheinander! Aus einem Zusammenhang Geschichten zusammengedichtet! Unglaublich! Hihetetlen!
Wisst ihr Bösewichter, sind Kreaturen, die von ihrem eigenen Übel und ihrem „ perfekten Leben“ ablenken wollen und anderen Menschen Schaden zufügen. Wisst Ihr, was ich meine? Ich hoffe, ihr seid so jemandem noch nicht begegnet! Schaurig! Aber eins noch … diejenigen, die solche Spielchen spielen, sollten vor ihrer „perfekten“ Haustür kehren! Sie sollten genau überlegen, ob sie mit dem Bumerang, der zurückkommt, leben können! Am Besten ist es doch, wenn sich jeder um sein eigenes Leben kümmert, oder etwa nicht?
Eine liebe Frau hat mal zu meiner Mareike gesagt: „Fehler macht jeder, sie einzugestehen, zeigt Stärke!“ Und wisst ihr was? Aus Fehlern lernt man bekanntlicherweise, oder etwa nicht? Und noch eins – wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen! Ich könnt’ grad so weitermachen! Ach, diese alten „weisen“ Sprüche/Sprichwörter von damals sind doch mehr als wahr und treffen den Nagel auf den Kopf! So und bevor ich Euch weiter von 2025 berichte (und es gab viele schöne Momente), muss ich mich mal eben um meinen besten Freund Noah kümmern, dem es seit einiger Zeit nicht besonders gut geht!
Bis ganz bald, es grüßt Euch Eure Abigail (noch) Ahrens.

Ach, und bevor ich es vergesse – ich wünsche Euch schöne besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!